Eine Schweizer Bürosuite, gebaut damit wir Ihre Dokumente nicht lesen können.
E-Mail, Chat, Dateien, Videokonferenz, Dokumente, Tresor und private künstliche Intelligenz. Eine vollständige Arbeitsumgebung, in der Schweiz gehostet, auf Ihren Geräten verschlüsselt, mit Schlüsseln die bei Ihnen bleiben.
In Vorbereitung. Die ersten Zugänge werden in Wellen vergeben, an Organisationen die bereit sind an der Ausgestaltung mitzuwirken.
Die meisten Kanzleien, Treuhandgesellschaften, Family Offices und Geschäftsleitungen arbeiten heute auf amerikanischen Suiten. Ihre sensibelsten Dokumente, Kaufverträge, Prozessakten, Verwaltungsratsnotizen, Buchhaltungsbelege, liegen in einer Infrastruktur deren tatsächlichen Standort, Schlüssel und Unterauftragnehmer sie nicht kontrollieren.
Wir bauen die Alternative die wir für unsere eigenen Tätigkeiten wollten: eine Schweizer Arbeitssuite, bei der der Anbieter nicht über die technischen Mittel verfügt zu lesen was Sie dort ablegen.
Das ist kein Versprechen von Diskretion. Es ist eine Architekturentscheidung, und sie lässt sich überprüfen.
Sieben Dienste, eine Umgebung.
Jeder Baustein ersetzt einen Dienst den Sie bereits nutzen. Sie teilen eine Identität, ein Verzeichnis, eine Sicherheitsrichtlinie und eine Verwaltungskonsole. Das erspart den Flickenteppich isolierter Werkzeuge, der Souveränität im Alltag unbeherrschbar macht.
Gmail, Outlook
Postfächer auf Ihrer eigenen Domäne, starke Verschlüsselung, und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen Nutzern der Umgebung. Bestehende Archive werden übernommen.
Chat
WhatsApp, Teams, Slack
Einzel- und Gruppengespräche Ende zu Ende verschlüsselt, am Rechner und mobil, mit gesteuerter Aufbewahrung und geplanter Löschung.
Dateien
Google Drive, Dropbox, OneDrive
Teilen und Synchronisieren, wobei die Verschlüsselung auf dem Gerät erfolgt bevor etwas gesendet wird. Der Server speichert Blöcke die er nicht öffnen kann.
Videokonferenz
Zoom, Google Meet
Ende zu Ende verschlüsselte Besprechungen, ohne Konto für externe Gäste, mit Warteraum und standardmässig deaktivierter Aufzeichnung.
Dokumente
Google Docs, Microsoft 365
Gemeinsames Schreiben und Tabellen in Echtzeit, im Browser, auf Dokumenten die vom Arbeitsplatz aus verschlüsselt werden.
Tresor
1Password, geteilte Ordner
Ein Zero-Knowledge-Bereich für die heikelsten Unterlagen: Passwörter, Statuten, Aktionärbindungsverträge, interne Untersuchungsakten. Namentlicher Zugriff, protokolliert und widerrufbar.
Künstliche Intelligenz
ChatGPT, Copilot
Suche, Zusammenfassung, Textentwurf und Vertragsanalyse auf Ihren eigenen Dokumenten, mit Modellen die auf einer von uns in der Schweiz betriebenen Infrastruktur laufen. Ihre Unterlagen gehen an keine fremde Schnittstelle.
Verschlüsselt wird vor der Abreise, nicht nach der Ankunft.
Der Unterschied zwischen einem in der Schweiz gehosteten Dienst und einem Zero-Knowledge-Dienst hängt an einem einzigen Detail: wo der Schlüssel liegt in dem Moment in dem das Dokument verschlüsselt wird. Bei den meisten Anbietern verschlüsselt der Server, also kann der Server entschlüsseln. Hier verschlüsselt das Gerät, und der Server erhält nur einen undurchsichtigen Block.
Auf Ihrem Gerät
Das Dokument wird in der Anwendung oder im Browser verschlüsselt, mit einem aus Ihren Zugangsdaten abgeleiteten Schlüssel der nie im Klartext übertragen wird.
Im Netz
Was unterwegs ist, ist bereits unlesbar. Die Transportschicht wird zur zusätzlichen Absicherung statt zum Hauptschutz.
Auf unseren Schweizer Servern
Speicher, Sicherungen und Protokolle bleiben in der Schweiz. Der Inhalt ist dort ein verschlüsselter Block, dessen Schlüssel wir nicht besitzen.
Bei der Rückgabe
Nur ein berechtigtes Gerät Ihrer Organisation setzt das Dokument wieder zusammen. Unser Systemadministrator sieht eine Kennung und eine Grösse.
Was wir versprechen, und was wir nie versprechen werden.
Viele Anbieter schreiben, sie würden Ihre Daten niemals herausgeben. Der Satz verkauft sich gut und ist rechtlich falsch. Eine Schweizer Gesellschaft bleibt Schweizer Recht unterstellt, und das Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs kann bestimmte Anbieter verpflichten, die von ihnen gehaltenen Daten herauszugeben und die von ihnen selbst angebrachte Verschlüsselung zu entfernen.
Unsere Zusage ist deshalb anderer Natur. Wir gestalten den Dienst so, dass die Mittel zum Lesen Ihrer sensiblen Inhalte nicht in unseren Händen liegen. Eine gültige Anordnung lässt keinen Schlüssel erscheinen, den wir nie besessen haben.
Die Schweizer Gerichtsbarkeit fügt eine echte Schicht hinzu, ohne Immunität zu bedeuten. Eine ausländische Behörde kann auf Schweizer Boden keine Zwangshandlung unmittelbar vornehmen: sie geht über die Rechtshilfe, und Schweizer Behörden prüfen das Ersuchen, kontrollieren die Verhältnismässigkeit und weisen Beweisausforschungen zurück. Die Schweiz kooperiert und kann eine Herausgabe anordnen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.
Die europäische Verordnung e-Evidence, anwendbar seit dem 18. August 2026, erlaubt es Behörden eines Mitgliedstaats zudem, Herausgabe- oder Sicherungsanordnungen an Anbieter zu richten die ihre Dienste in der Union anbieten, auch wenn sie dort nicht niedergelassen sind. Schweizerisch zu sein setzt also niemanden ausser Reichweite. Genau deshalb muss der Schutz kryptografisch sein bevor er rechtlich ist.
- Wir prüfen Gültigkeit und Umfang jedes Ersuchens und bestreiten rechtlich fragwürdige.
- Wir geben nur heraus was das Recht verlangt, und nichts darüber hinaus.
- Wir veröffentlichen Transparenzzahlen, soweit das Recht es zulässt.
- Wir dokumentieren was wir je Dienst tatsächlich halten, damit Sie im Voraus wissen was eine Anordnung erreichen könnte.
- Die Schweiz verfügt über einen Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Union: ein europäisches Unternehmen kann einen Schweizer Anbieter ohne besondere Vertragskonstruktion einsetzen.
Drei Stufen, je nachdem was zu schützen ist.
Die erste passt zu einem Unternehmen das die amerikanischen Suiten verlassen will ohne seine Gewohnheiten umzustellen. Die dritte richtet sich an Organisationen bei denen ein einziges Dokument einen Rechtsstreit wert sein kann. Die Stufen bauen aufeinander auf.
Schweiz
Die amerikanischen Suiten verlassen, ohne die Arbeitsweise zu ändern.
- Hosting, Sicherungen und Protokolle in der Schweiz
- Sieben Bausteine unter einer einzigen Identität
- Verschlüsselung im Ruhezustand und bei der Übertragung
- Migration von Google Workspace oder Microsoft 365
- Keine Werbung, kein Profiling, minimale Telemetrie
Zero Knowledge
Der Anbieter besitzt die Mittel zum Lesen Ihrer Inhalte nicht mehr.
- Verschlüsselung auf dem Gerät für Dateien, Tresor und Chat
- Schlüssel am Arbeitsplatz abgeleitet, nie im Klartext übertragen
- Metadaten auf das technisch Notwendige reduziert
- Namentliches Zugriffsprotokoll, von Ihrem Administrator einsehbar
- Ein schriftliches Verzeichnis dessen was wir halten, Dienst für Dienst
Souverän
Ihre Schlüssel, Ihre Hardware, Ihr Modell.
- Hauptschlüssel bei Ihnen, bis hin zum eigenen Hardwaremodul
- Dedizierte statt geteilte Infrastruktur
- Private künstliche Intelligenz auf Ihren Dokumenten, ohne Abfluss an Dritte
- Verwaltung von Arbeitsplätzen und Mobilgeräten, Zugriff ohne implizites Vertrauen
- Konfigurationsaudit und jährlicher Souveränitätsbericht
Künstliche Intelligenz, ohne die Dokumente herzugeben
Hier wird der Abstand zu den amerikanischen Suiten am greifbarsten. Eine Organisation mit zweihunderttausend E-Mails, Verträgen, Rechnungen und Kundendossiers gewinnt viel, wenn sie diese in natürlicher Sprache abfragen kann. Sie verliert alles, wenn sie diese an eine Schnittstelle sendet deren Aufbewahrung und Weiterverwendung sie nicht kontrolliert.
Wir betreiben die Modelle auf einer Infrastruktur die wir in der Schweiz führen, und der Suchindex bleibt in Ihrer Umgebung. Die gestellte Frage und die konsultierten Dokumente verlassen den Perimeter nicht.
- Suche in natürlicher Sprache über E-Mail und Dateien
- Dossierzusammenfassung und Auslesen von Vertragsklauseln
- Unterstützter Textentwurf auf Basis Ihrer eigenen Vorlagen
- Abgleich zwischen Buchhaltungsbelegen und Verträgen
- Keine Trainingsdaten aus Ihren Inhalten
Die Migration ist die eigentliche Arbeit
Der Wechsel der Bürosuite ist kein Lizenzkauf, sondern ein Umzug. E-Mail-Archive, geteilte Kalender, Dateien, Zugriffsrechte, Nebenadressen und die Geräte der Mitarbeitenden müssen ohne Betriebsunterbruch mitkommen.
Wir behandeln diese Phase als eigenes Projekt, mit vorheriger Bestandsaufnahme, einer Umstellung in Wellen und einem Parallelbetrieb. Es ist dieselbe Arbeit die wir auf unseren eigenen Plattformen leisten, wo ein Mailausfall sofort bezahlt wird.
- Bestandsaufnahme von Konten, Domänen, Aliassen, Gruppen und Geräten
- Übernahme der E-Mail-Archive und der Kalender
- Umstellung in Wellen, mit Parallelbetrieb
- Kurze Schulung der Teams und Dokumentation in drei Sprachen
- Begleitung während der ersten drei Betriebsmonate
Was Geschäftsleitungen vor der Unterschrift fragen.
Die Antworten sind bewusst direkt, auch dort wo sie nicht für das Produkt sprechen.
Kann ein französischer Staatsanwalt unsere Dokumente erhalten?
Er kann auf Schweizer Boden keine Zwangshandlung unmittelbar vornehmen. Er muss den Weg der Zusammenarbeit gehen, und Schweizer Behörden prüfen das Ersuchen, kontrollieren die Verhältnismässigkeit und weisen Beweisausforschungen zurück. Sind die Voraussetzungen erfüllt, kooperiert die Schweiz und kann eine Herausgabe anordnen. Was wir dann herausgeben können beschränkt sich auf das was wir halten, und auf den Zero-Knowledge-Stufen halten wir die Schlüssel zu Ihren Inhalten nicht.
Setzt e-Evidence Sie ausser Reichweite?
Nein, und misstrauen Sie Anbietern die das behaupten. Diese seit dem 18. August 2026 anwendbare Verordnung erfasst auch Anbieter die nicht in der Union niedergelassen sind, sobald sie dort Dienste anbieten. Eine Schweizer Adresse ist keine Ausnahme. Der nützliche Schutz ist jener der auch dann hält wenn eine Anordnung gültig ist, also die Architektur.
Verpflichten Sie sich, unsere Daten nie herauszugeben?
Nein, und niemand Seriöses sollte das tun. Eine Schweizer Gesellschaft untersteht Schweizer Recht, das die Herausgabe des Gehaltenen und die Entfernung der selbst angebrachten Verschlüsselung verlangen kann. Unsere Zusage betrifft etwas anderes: bewusst zu verringern was wir halten, und genau zu dokumentieren was davon übrig bleibt.
Was genau sehen Sie von unserer Tätigkeit?
Auf den Zero-Knowledge-Bausteinen sehen wir dass Objekte existieren, ihre Grösse, ihr Datum und die Konten die darauf zugreifen. Wir sehen weder Dateinamen im Klartext noch deren Inhalt. Auf den Kommunikationsbausteinen sind gewisse Routing-Metadaten technisch notwendig. Wir veröffentlichen die Liste, Dienst für Dienst, statt eine bequeme Unschärfe zu pflegen.
Was passiert, wenn wir unsere Schlüssel verlieren?
Das ist der ehrliche Preis von Zero Knowledge. Wir können keinen Inhalt wiederherstellen dessen Schlüssel wir nicht haben. Vorgesehen sind daher Wiederherstellungsschlüssel im Besitz Ihrer Organisation, auf mehrere Träger verteilt, und auf der souveränen Stufe ein eigenes Hardwaremodul. Das Verlustverfahren gehört zur Inbetriebnahme, nicht zu den Optionen.
Muss alles auf einmal migriert werden?
Nein. Die meisten Organisationen beginnen mit Tresor und Dateien, wo das Risiko konzentriert ist, und verschieben die E-Mail sobald sich die Gewohnheiten gesetzt haben. Ein Parallelbetrieb ist während des Übergangs vorgesehen.
Kann der Dienst aus der Europäischen Union genutzt werden?
Ja. Die Schweiz verfügt über einen Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Union, wodurch ein europäisches Unternehmen einen Schweizer Anbieter ohne besondere Vertragskonstruktion für die Übermittlung einsetzen kann.
Ab wann ist es verfügbar?
Das Angebot ist in Vorbereitung und die ersten Zugänge werden in Wellen vergeben. Schreiben Sie uns mit einer Beschreibung Ihrer Organisation, der Anzahl Arbeitsplätze und der heute genutzten Dienste: wir antworten mit einer realistischen Frist, oder mit dem Hinweis dass Ihr Bedarf anderswo besser bedient wäre.
Fragen Sie einen Zugang zu den ersten Wellen an.
Beschreiben Sie Ihre Organisation, die Anzahl Arbeitsplätze und was Sie heute nutzen. Wir antworten innert zwei Arbeitstagen, auch um zu sagen dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist.
Schreiben Sie uns