Ein Bereich pro Mandat
Jede Mandantschaft sieht ihr eigenes Dossier und sonst nichts. Kein erratbarer Link, keine Freigabe für alle, die die Adresse kennen.
Das Büro sagt, was es braucht, die Mandantschaft lädt hoch, das System fasst nach. Niemand verschickt mehr eine Lohnabrechnung als Anhang.
Stand : In Vorbereitung. Überschneidet sich bewusst mit dem Dateimodul des souveränen Arbeitsplatzes, mit klarer Grenze: hier die Aussenstehenden, dort die Mitarbeitenden. Datenblatt aktualisiert am 11. September 2026.
Lohnabrechnungen, Steuererklärungen und Mietdossiers laufen heute über E-Mail und über ausländische Übermittlungsdienste. Das ist die gewöhnlichste Schwachstelle der Branche und die am besten dokumentierte.
Ein Büro, das den Übermittlungsdienst wechselt, hat aber nur die Hälfte gelöst. Die andere Hälfte, die wirklich kostet, ist die Zeit für das Erinnern daran, wer was noch nicht geschickt hat. Diese Zeit wird niemandem verrechnet.
Ein Schalter, der nur ablegt, nützt deshalb nichts. Er muss die Liste des Fehlenden führen und sie von selbst vorantreiben.
Die Liste der erwarteten Unterlagen ist der Kern. Das Hochladen ist nur ihre Folge, und das Nachfassen ist ihr Antrieb.
Jede Mandantschaft sieht ihr eigenes Dossier und sonst nichts. Kein erratbarer Link, keine Freigabe für alle, die die Adresse kennen.
Das Büro hakt ab, was es braucht, die Mandantschaft sieht, was fehlt, und beide Seiten sehen denselben Stand.
Gestaffelte Erinnerungen, Stopp bei Eingang, Warnung an das Büro, wenn eine fehlende Unterlage eine Frist gefährdet. Das ist die Funktion, die Zeit spart, nicht die Ablage.
Die Mandantschaft fotografiert einen Beleg, die Anwendung richtet die Seite gerade und erzeugt ein lesbares Dokument. So kommen Unterlagen tatsächlich an.
Jede Art von Unterlage erhält ihre Frist beim Eröffnen des Dossiers, nicht an dem Tag, an dem jemand bemerkt, dass alles noch da ist.
Die Mandantschaft erhält den Beleg mit Zeitstempel darüber, was sie wann übergeben hat. Das beendet Diskussionen über angeblich verschickte Unterlagen.
Plattformen
Ein Schalter ist eine Tür, kein Tresor. Er befördert und er verfolgt, er archiviert nicht im Rechtssinn.
Für eine einmalige Übergabe nicht: ein persönlicher, zeitlich begrenzter Link genügt. Bei regelmässigem Kontakt lohnt sich ein dauerhafter Zugang, der den Überblick über bereits Übergebenes gibt.
Ausschliesslich über Schweizer Infrastruktur. Kein ausländischer Übermittlungsdienst ist in der Kette beteiligt, auch nicht für Benachrichtigungen.
Das ist der vorgesehene Einsatz. Die Frage an jeden Anbieter lautet, welche Rechte die Betreiberin an den Inhalten hat, und die Antwort gehört in den Vertrag statt auf eine Übersichtsseite.
Die ersten Zugänge gehen an Organisationen, die bereit sind, an der Feinarbeit mitzuwirken. Sagen Sie uns, welches Sie betrifft und was Sie heute stattdessen tun.
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